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Unsere Referenzen

UniMut – Turing Award – Perfekte Graphen – Telebus – Zugverzeichnis – Bahnhofstafeln – IntraCity: Software für Leitstellenlogistik – Intraplan B: Software für Politische Planung – Prosim & Prosa: Software für Simulation – Ihr Reiseplan – EU-Richtlinien-Controlling – Visitenkarten Online – Kirchen-Homepage – BürgerBerlin

Im Unistreik 1988/1989 „UNiMUT“, dessen Logo ein Gummibärchen mit gefletschten Zähnen war, gründeten wir an der TU Berlin die Forschungsgruppe UNiGUT. Dem Protest gegen die Verschärfung von Studienordnungen wollten wir einen konstruktiven Gegenvorschlag entgegensetzen: eine neue Studienordnung, die die Neugier weckt und das Forschen fördert.

UNiMUT

UNiGUT ist eine lautmalerische Kurzformel für Wissenschaft und Kunst. Die Technik der Reduktion auf Dinge und Erkenntnisse anzuwenden, um sie einfach schön zu gestalten, das ist immer wieder ein lohnenswerter Prozess.

Der Turing-Award ist der „Nobelpreis“ der Informatik. Wir wollten wissen, was diese Spitzenforscher angetrieben hat und was sie an die heutige Generation weitergeben möchten. Deshalb haben wir den Turing Award Winner Award ausgelobt, an dem sich alle Preisträger beteiligen konnten. Es entstand die Ausstellung „I have never had a dull day in my life“. Der Preis – die Nachbildung der Berlin-Uhr auf dem Berliner Kudamm – ging an Ken Thompson.

Turing Award Winner Award

Alle Turing-Award-Winner haben uns einfachen Studenten in sehr persönlichen und teilweise noch mit Hand geschriebenen Briefen geantwortet. Die Korrespondenz allein war schon Wissenschaft. Für die Antwort von William Kahan bin ich bis heute besonders dankbar. Er hat uns die wertvolle Frage „What has to be done and how can I help?“ mit auf den Weg gegeben.

Die Forschungsarbeit “Bilder und Graphen” war der Versuch, die “Perfect Graph Conjecture” über die Frage zu lösen: wie sehen perfekte Graphen aus? Davor haben die Forscher versucht, das Problem über die Frage zu lösen: Wie sehen perfekte Graphen nicht aus?

Perfekte Graphen

Ähnlich wie sich die Musik an vielen Stellen der Mathematik wiederfindet, so schlägt die Mystik viele Verbindungen zur Graphentheorie. Ein Graph, der einen Fünfkreis enthält, ist im mathematischen Sinne kein perfekter Graph, er ist aber ein perfektes Symbol.

„Telebus“ war der soziale Behindertenfahrdienst des Landes Berlin. Leider war er viel zu teuer. Wir haben als Forschungsprojekt bei Prof. Dr. Martin Grötschel am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik im Rahmen einer Organisationsberatung Vorschläge zur Kostensenkung bei besserer Servicequalität erarbeitet sowie eine Software für die Leitstelle entwickelt und eingeführt. Das hat den Fahrdienst einige Jahre lang gerettet. Die Software wird weiterhin von den Nachfolgediensten benutzt.

Telebus

Unsere Diplomarbeit war zunächst nur als mathematische Optimierung der Tourenplanung beim Telebus geplant. Dass wir am Ende als Studenten die komplette Software der Telebus-Leitstelle neu programmiert und als rund um die Uhr laufende Serverlösung im Echtbetrieb eingeführt haben, war schon mutig. Die Software lief in den vielen Jahren fast vollständig störungsfrei. Gut für uns und die Kunden.

Das Zugverzeichnis lag dem Kursbuch der Deutschen Bahn als eigenes Heft bei. Im Auftrag der HaCon Ing. GmbH hat Intranetz die Satzsoftware entwickelt, die aus den importierten Fahrplandaten jährlich das druckfertige Heft erzeugt hat.

Zugverzeichnis

Das Kursbuch der DB mit allen Strecken und Verbindungen ist ein dicker Wälzer. Das Zugverzeichnis ist dagegen ein schlankes Heft. Komplexe Dinge sind im Kern oft recht einfach darstellbar. Mit dem Zugverzeichnis-Auftrag begann unsere langjährige Zusammenarbeit mit HaCon und der DB. Über die Jahre sind wir zu Bahnverstehern geworden. Pufferküsser sind wir nicht.

Auf den Bahnhöfen hängen die gelben und weißen Abfahrts- und Ankunftsplakate, die die Frage beantworten:  auf welchem Gleis fährt mein Zug? Intranetz hat im Auftrag der HaCon Ing. GmbH das Satz- und Redaktionssystem dafür entwickelt, das bei der Deutschen Bahn und der BLS (Bern) im Einsatz ist.

Bahnhofstafeln

Für Informatiker ist es nicht normal, die Ergebnisse der eigenen Arbeit im Alltag sehen zu können. Die Frage: „Was programmiert ihr so?“, können wir mit der Bahnhofstafel gut beantworten. Algorithmisch ist das Programm reizvoll. Es ist eine hohe Kunst, aus Zugvarianten möglichst verständliche Laufwegs- und Verkehrstagetexte zu erzeugen.

Aus dem Telebus-Projekt entstand das Software-Produkt “IntraCity”, eine Software-Suite, die alle Komponenten einer Leitstellensoftware zusammenfasst: Buchung, Disposition, Routenplanung, Kommunikation, Visualisierung auf Karten. Nach dem Umzug des Deutschen Bundestags nach Berlin benötigte die Bundestagsverwaltung eine Leitstellensoftware für die Fahrbereitschaft der Abgeordneten, die Berlin „kann“. Zusammen mit der IVU Traffic Technologies AG haben wir die gewünschte Lösung auf Basis von IntraCity entwickelt.

IntraCity Leitstellensoftware

Mit der IntraCity-Idee, einen flexiblen lokalen Bedarfsverkehr softwaregestützt steuern zu können, waren wir in den 90ern und Anfang der Nuller Jahre zu früh am Markt. Erst heute, mit den Smartphones und Apps als Massentechnologien auf Nutzerseite, ist der Markt reif für solche Lösungen.

Zur Jahrtausenwende suchte das Bundesinnenministerium eine Software, mit der die politisch wichtigen Projekte gesteuert werden konnten: Welche Projekte haben wir? Wo stehen sie gerade? Was sind die nächsten Schritte? Wann und wie werden sie zu Gesetzen? Die von Intranetz entwickelte Software „Intraplan B“ wurde nach der Einführung im BMI zum Marktführer für politische Planungssysteme. Sie läuft im Bundeskanzleramt, in den Bundesministerien und in einigen Bundesländern.

Intraplan B

Politische Planung

Mit Intraplan B haben wir in 15 Jahren viele Menschen in den Planungs- und Kabinettreferaten des Bundeskanzleramtes, der Bundesministerien und einiger Staats- bzw. Senatskanzleien kennengelernt. Das war menschlich und politisch interessant. Unsere Idee, Intraplan als Brücke zwischen der verwaltungsinternen Planung und der öffentlichen politischen Information und Diskussion weiterzuentwickeln, wartet noch auf Fürsprecher.

Welche Bahnstrecken sollten wieder eröffnet werden? An welchen Orten lohnen sich neue Bahnhöfe? Solche Fragen ließ der Konzernvorstand der Deutschen Bahn AG von Intranetz untersuchen. Wir haben auf Basis von Nachfragedaten und -projektionen die Optimierungs- und Simulationstools Prosim und Prosa entwickelt, die optimierte Vorschläge berechneten.

Prosim & Prosa

Wir waren lange eine kleine aber feine Forschungsgruppe, die für Verkehrs- und Logistikunternehmen mathematische Optimierungsmodelle entwickelt und Prognosen durchgerechnet hat. Wichtig war uns dabei stets, dass die Ergebnisse der hohen Mathematik auch dem gesunden Menschenverstand standhalten konnten. Nur dann konnte aus „Prosa“ Dichtung werden.

Ihr Reiseplan“ heißt das Faltblatt in den Fernzügen, auf dem die Route des Zuges mit den Anschlussmöglichkeiten an den Zughalten dargestellt ist. Intranetz hat im Auftrag der HaCon Ing. GmbH die Satz- und Redaktionssoftware dafür entwickelt. Die Software ist bei der Deutschen Bahn und den Österreichischen Bundesbahnen im Einsatz.

Ihr Reiseplan

Für uns Informatiker ist diese Software etwas Besonderes, weil wir in die Software eine „intelligente“ Gedächtnisfunktion eingebaut haben. Der Mensch kann besser damit umgehen, wenn alles so bleibt, wie er es gewohnt ist, und nur das wirklich Neue als neues erkennbar wird. Der Maschine beizubringen, genau so viel zu behalten und zu vergessen, dass ihre „Gedächtnisfunktion“ der menschlichen Sicht entspricht, ist eine Aufgabe mit offenem Ende.

Intranetz erfuhr aus einem Artikel der c’t, dass die Bundesregierung keinen ausreichenden Überblick über die EU-Richtlinien und den Stand ihrer Umsetzung in deutsches Recht hatte. Die fehlende Software durften wir entwickeln. Das browserbasierte Workflow-System „EuRiCo“ ist seit einigen Jahren erfolgreich im Bundeswirtschaftsministerium im Einsatz.

EU-Richtlinien-Controlling

Durch EuRiCo haben wir zusätzlich zu den Abläufen der nationalen Gesetzgebungsverfahren gelernt, wie die Umsetzung von EU-Recht im Bund und in den Bundesländern erfolgt.

Immer wieder werden an uns Wünsche für Database-Publishing-Lösungen herangetragen: Daten rein – druckfertig gesetzte Produkte raus. So haben wir z.B. eine Lösung für den Satz aller Visitenkarten des DB-Konzerns im jeweiligen Design des Konzernunternehmens realisiert. Auch interne „Wälzer“ der Deutschen Bahn AG wie das „Tarifpunktverzeichnis“ oder die „Raumbegrenzungstafel“ profitieren von Intranetz-Software und werden in Sekundenschnelle aus Excel-Dateien gesetzt.

Visitenkarten Online

An dieser Stelle möchte ich ein Lob auf die 4D-Software aussprechen. Es war und ist ein Tool, mit dem wir ansprechende Prototypen und stabile Lösungen entwickeln konnten. Viele unserer Softwareprojekte basieren auf 4D als integrierte Lösung aus Datenbank-, Web- und Applikationsserver. 4D hat es bis heute geschafft, die technischen Entwicklungen mitzugehen, und man merkt dem System bis heute an, dass es vom Macintosh kommt: Es ist einfach einzurichten und läuft stabil. Das hat uns als Entwickler viele schlaflose Nächte erspart und uns viele zufriedene Mitarbeiter und Kunden gebracht. Danke.

Nach 11 Jahren Laufzeit des bestehenden Internetauftritts der Evangelischen Kirchengemeinde Sophien in Berlin-Mitte war es Zeit für eine Renovierung. Mittlerweile heißt die Gemeinde anders (Ev. Kirchengemeinde am Weinberg), hat neue PfarrerInnen und neue Ideen. Wir haben versucht, konsequent die Sicht von außen auf die Gemeinde hineinzubringen: Was kann ich in dieser Gemeinde machen? Wie kann ich mich einbringen, engagieren, helfen? Wo kann ich andocken?

Kirchen-Homepage

Religion und Kirche ist neben der Politik seit Jahren ein Thema an unserem Mittagstisch. Da wurde es Zeit, dass wir nicht mehr nur “im Auftrag des Herrn“ trinken, sondern auch mal arbeiten. Unser Büro liegt im Sprengel der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg. Der Auftrag, die Homepage der Gemeinde neu zu gestalten, war daher für uns mehr als ein Job.

Alle meckern über die Berliner Verwaltung, aber keiner macht sich auf, sie zu verändern. Wir glauben: das Problem ist nicht der Personalmangel und die Überalterung, sondern: die Struktur ist falsch. Mit BürgerBerlin gründen wir eine Initiative, die sich zum Ziel setzt, konstruktive Ideen und Vorschläge zu sammeln für das Berlin der Zukunft. Wir suchen die besten Leute für die BürgerBerlinVerwaltung, damit neue Ideen und frischer Wind in die Berliner Politik kommen.

BürgerBerlin

Berlin neu denken bedeutet, mit einer neuen Verfassung eine neue Verwaltung aufzubauen, die schrittweise die alte ablöst. Von anderen Stadtstaaten, Kommunen und Bürgerinitiativen können wir lernen. Es muss nicht alles neu erfunden werden. Ein Grundgedanke der neuen BürgerBerlinVerwaltung: für eine Frage gibt es genau eine Stelle. Die Verwaltung soll zum Partner der Bürger werden, damit die Bürger sich zukünftig als Partner der Verwaltung verstehen.